Mai 04 2010

Erneuerbare Energie wird gefördert

STOPP!

Erneuerbare Energie WURDE gefördert!

Aus welchen Gründen auch immer – ich will jetzt nicht an Griechenland denken – wurden zum 03. April 2010 mit sofortiger Wirkung die Fördergelder für Solaranlagen, Pelletheizungen und Wärmepumpen gestoppt.

Mehr dazu in der Pressemitteilung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Wieso wurden diese doch positiven Förderungen gesperrt? Wird nicht in der Politik immer von Umweltschutz und dem Ausbau regenerativer Energie-Quellen gesprochen? Das passt doch nicht zusammen…

Es gibt viele Leute, die aus finanziellen Gründen eine Gasheizung einbauen – die Anschaffung ist relativ günstig und der Platzbedarf gering. Sicher, langfristig wird sich das auch nicht rechnen, wenn man sich den Gaspreis und die Entwicklung des Preises ansieht – aber wird in der Bauphase oft so langfristig (20+ Jahre) gedacht? Viele werden das nicht machen und sich denken: in 20 Jahren ist die Heizung sowieso hinüber und man braucht eine neue.

Sollte mit einem Förderprogramm wie dem o.g. nicht verstärkt der Kauf von Pelletheizungen und Wärmepumpen “gepusht” werden? Und jetzt kam diese Entscheidung und die Fördergelder sind erstmal (auf unabsehbare Zeit?) gestoppt – und das auch noch in meinen Augen “still und heimlich”, wer schaut schon täglich bei den Websites von BAFA und BMU vorbei? Wieso wird das nicht auch zeitgleich öffentlich in den Medien bekannt gegeben? Angst vor negativer Stimmung in der Öffentlichkeit (Milliarden für andere Länder – nichts für die Förderung regenerativer Energie)?

Unser Bescheid für die Pelletheizung kam letzte Woche und die Auszahlung wurde bewilligt – eine der letzten (?). Aber ich habe heute in der Arbeit mit zwei Bauherren gesprochen, die gerade in der Rohbau-Phase sind, sie waren nicht gerade glücklich über diesen Förderstopp.

Was wird als nächstes kommen – das Stoppen der zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bank für energie-effizientes Bauen? Dann wird auch nicht mehr energie-effizient gebaut werden, die Leute denken sich: dann verzichte ich auf hochwertige Materialien und baue trotzdem “billig”.
Dann sollten wir uns aber auch keine weiteren Gedanken zu Klima-Problematik mehr machen…

In diesem Sinne – frohes (und hoffentlich trotzdem energiesparendes) Bauen ;) .

Jan 04 2010

Heizung und Elektro

Hier werden keine Bilder zu sehen sein – ist sicher nicht interessant, auf jedem Bild nur einen Schlitz in der Wand mit ein paar Kabeln oder Leitungen zu sehen.

Kurze Übersicht zur Heizung:

-Fröling P4 mit 15kW
-Fußbodenheizung im kompletten Wohnbereich
-1000l Pufferspeicher
-Firestixx-Premium-Pellets

Elektroarbeiten:

Standard-Ausführung von Busch & Jäger ohne besondere Sonderausstattung im kompletten Haus – Lichtschalter und Steckdosen, wo sie halt benötigt werden und wohl so in jedem anderen Haus auch sind

Das einzig Besondere werden hier wohl unsere Wandleuchten im Bereich der Treppe und im Flur sein. Diese haben wir maßanfertigen lassen und sind so wohl die Einzigen, die genau diese Art Lampen haben (diese Lampen sieht man aber sicher später noch auf dem ein oder anderen Bild).

Jan 03 2010

Wenn´s regnet oder schneit

uns egal, wir haben ja ein Dach über´m Kopf.

Im kompletten Haus sowie im Speicher über der Garage wurde ein Sichtdachstuhl gezimmert.

Über dem Haus mit 18cm Aufdachdämmund, über dem Speicher (vielleicht zum späteren Ausbau) wurde auf die Dämmung verzichtet.

Es wurde kein normales Bauholz verwendet sondern überwiegend Duo-Balken (ähnlich Leimbinder) eingesetzt.

Besuch und Untermieter haben wir dann auch recht schnell bekommen – das erste Vogelnest war schon kurz darauf gebaut und fleißig bewohnt.

Jan 03 2010

Das Dach kann nicht einfach auf´s Erdgeschoss

Nachdem das Erdgeschoss fertig und die Decken geliefert wurden, war es schnell soweit, dass das Dachgeschoss gemauert wurde. Natürlich wurde auch die Treppe betoniert – das restliche Leben mit einer Leiter wohnen wollten wir dann ja doch nicht.

Wir haben uns im Dachgeschoss für eine Kniestock-Höhe von 1,70m entschieden – für uns eine angenehme Höhe und man muss nicht immer “unter der Decke” an die Wände und in die Ecken kriechen.

Jan 03 2010

Das Erdgeschoss

Na, dann wollen wir mal – das Erdgeschoss wird gebaut.

Für die Außenwände kommt bei uns der Poroton T8-Ziegel von Schlagmann zum Einsatz.

Wieso nicht T9? Unsere Fenster… Wir bekommen Kunststofffenster mit aufgesetzten Sproßen innen und außen. Bei 3fach-Verglasung und aufgesetzten Sproßen hat das einfach nicht gut ausgesehen und wir sind hier eine “Stufe” zurück gegangen zur 2fach-Verglasung, haben aber einen besseren Mauerziegel und eine geänderte Bodendämmung bekommen, wodurch wieder die gleichen/besseren Dämmwerte erreicht werden als mit T9 und 3fach-Verglasung.

Das ist alles eine Wissenschaft für sich in der heutigen Zeit – früher war das wohl doch noch einfacher, als man sich um Sachen wie u-Wert etc. noch keine Gedanken machen musste/gemacht hat.

Aber genug – hier ein Auszug der Bilder vom Erdgeschoss-Bau:

Jan 01 2010

Frohes neues Jahr

Hallo! Wir wünschen allen Besuchern unserer Site ein frohes und gesundes neues Jahr 2010!

Wir bedanken uns dafür, dass Ihr ab und zu auf unserer Site vorbei geschaut habt und Euch so einen Blick über den aktuellen Stand erhofft habt. Leider ging auf der Site in den letzten Wochen (im Gegensatz zur Baustelle) nicht viel weiter und ich bin nicht dazu gekommen, Neues von der Baustelle zu berichten.

So einfach wie gedacht ist das dann doch nicht immer und es fehlt doch häufig die Zeit, sich nach der Arbeit und der Baustelle doch noch vor den Rechner zu setzen und einen neuen Eintrag zu schreiben. Aber – ich bin dabei, die Fotos zu sortieren und schnellstmöglich auf der Site zu präsentieren, sonst wäre das hier ja total umsonst und mit der Zeit schaut niemand mehr vorbei.

Letztes Jahr ging dann doch schneller vorbei als eigentlich gedacht und bis man schaut ist Weihnachten und alle Firmen machen den (wohlverdienten) Betriebsurlaub – also, momentan ist wieder “Baustopp” bei uns, aber wir sind ja schon in der letzten Kurve vor der Zielgerade und werden das Ziel bald erreicht haben.

In eigener Sache: Ich habe letztes Jahr zwei E-Mails erhalten wegen Anfragen zur Fa. Penzkofer Bau GmbH. Leider habe ich einen neuen Rechner bekommen und die Mails gingen verloren – an dieser Stelle eine Entschuldigung an die Absender.

Aug 05 2009

Die Grundlage unseres Hauses

Ok, es sind ein paar Wochen vergangen seit meinem letzten Beitrag hier – wir hatten viel um die Ohren…

Nachdem die Baugrube fertig war, wurde mit den Fundamenten begonnen – klar, oder?

Fundamente, Grundleitungen, etc. wurden rasch erstellt. Als die Bodenplatte gemacht wurde, gab es in der darauf folgenden Nacht ein Unwetter, dass so schon seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt wurde und wir hatten schon Angst, die ganze Arbeit am nächsten Tag wieder neu machen zu müssen – aber es hat am nächsten Tag keinen Schaden hinterlassen, zum Glück…

Mai 24 2009

Häschen in der Grube?

Ok, ein “Häschen” hinterlässt wohl andere Löcher im Garten…

Montag ging´s ja offiziell los mit unserem Hausbau. Es wurde am ersten Tag der Humus abgetragen, der Haufen liegt nun sauber im hinteren Bereich unseres Grundstücks.

Am zweiten Tag ging es dann an´s Eingemachte und das Grundstück wurde eben gemacht – wir hatten uns das auch etwas weniger “wild” vorgestellt und dachten nicht, dass soviel gegraben wird. Aber jetzt ist es weg…

Mittwoch wurde dann das Erdreich weggefahren (ca. 240 m³) und die Zufahrt erstellt. Auch Platz für den Kran hat man gefunden und ihn schonmal aufgestellt – morgen geht´s ja richtig los, da braucht man ihn ja häufig.

Viel schreib ich jetzt aber auch nicht mehr extra dazu – Fotos sagen mehr als 1000 Worte.

Apr 04 2009

Gute Partner

So, hier gibt´s dann auch mal wieder ein paar Neuigkeiten – hat sich diese Woche einiges getan.

Vorab: Wir haben unseren Partner für den Hausbau gefunden.

Man sollte ja immer mehrere Angebote einholen – gerade, wenn es um eine Investition in dieser Höhe geht. Aber das es dennoch so schwierig werden würde, sich für eine Firma zu entscheiden, hätten wir nicht gedacht.

Aber nach dem Einholen der Angebote von den Baufirmen, die wir von Anfang an fragen wollten, ging es erstmal los, diese zu vergleichen. Gar nicht so einfach – der eine bietet den Hersteller, der andere nimmt einen anderen, der nächste wieder eine neue Marke, etc.. Wie schaffen das die Bauherren/frauen, die sonst eigentlich überhaupt keinen Bezug zum Bau und allem drumherum haben? Ich weiß es nicht.

Man vergleicht, informiert sich – und vergleicht wieder.

Ok, man ist sich am Ende im klaren, was man haben will und was nicht – so kann man dann auch die vorliegenden Angebote etwas abändern und an´s Eingemachte (und letzten Endes entscheidenende) gehen: der Preis. Jetzt geht es dann fast wieder von vorne los. Termine mit den Firmen vereinbaren – die letzten Änderungen besprechen und dann den neuen Preis abwarten.

Wie man im Verlauf der Beiträge merkt, hat das jetzt ein paar Wochen gedauert – im Laufe dieser Zeit wurde der Kreis der Firmen auch immer kleiner… Macht das die Entscheidung nicht leichter? Wir denken: nicht unbedingt.

Unsere Preisvorstellung war uns klar und von Anfang an unser Ziel (auch wenn wir kurzzeitig schon gezweifelt hatten, ob wir es überhaupt erreichen können).

Aber unsere Preisvorstellung und die der Firmen war nicht immer gleich – wie sollte es auch anders sein. Verhandeln will gelernt sein und muss auch gemacht werden.

Wenn die Preise dann aber immer noch von mehreren Firmen in einem ähnlichen Bereich liegen – was macht man dann?

  • Losen
  • den Ersten nehmen
  • persönliche Einschätzung
  • Referenzen

Ok, die ersten beiden Punkte wären wohl etwas “riskant”. Unsere Entscheidung wurde durch eine Mischung der beiden letzten Punkte getroffen – Sympathie und bisher von uns gehörtes und gesehenes. Somit blieb dann nur noch eine Firma übrig – die Entscheidung fällt also ab jetzt sehr einfach.

War nur noch der Preis, über den geredet werden musste. Es wurden auch noch ein paar zusätzliche Sachen mit eingebunden, die wir im Laufe der Zeit noch haben wollten. Je länger man sich Gedanken macht, je mehr fällt einem ein. Und da wir ja doch nicht nur ein Auto kaufen, sondern ein Haus bauen wollen, muss man sich die Zeit einfach nehmen – später bereut man es sonst (und das dauert dann deutlich länger als die Stunden, die vorab benötigt werden).

Gestern war es dann soweit – Termin vereinbart, pünktlich erschienen und das dann durchgesprochen und verhandelt. Nach einer guten Stunde (oder fast zwei?) waren wir uns dann einig – das Geschäft gemacht, die größte Investition im Leben getätigt…

Entschieden haben wir nach bestem Wissen und Gewissen, Sympathie und dem besten Preis-/Leistungsverhältnis in unseren Augen für die Firma Penzkofer Bau GmbH. Wir vertrauen auf die Erfahrung und Kompetenz, die sie im Lauf der über zehnjährigen Firmengeschichte sammeln konnte.

Und somit sind wir wieder bei der Überschrift dieses Beitrages: Gute Partner! Der beste Neubau ist nichts, wenn die Bauherren und die ausführende Firma nicht zusammen passen…

Mrz 03 2009

Theoretisch kann´s dann schon mal losgehen

Freitag kam die Genehmigung vom Landratsamt – überraschend schnell.

Unser Plan wurde ohne Einwände genehmigt, das ist doch schon mal eine gute Nachricht. Man hört ja so oft, dass bereits bei der Genehmigung Probleme auftauchen und so einen geplanten Baubeginn verzögern – oder man von seinem Plan abweichen muss, um ihn doch noch genehmigt zu bekommen.

Aber wir müssen keine Änderungen vornehmen – hätte uns ja auch gewundert, wenn etwas nicht gepasst hätte.

Und wir haben auch von der Gemeinde Post bekommen, wir haben schon eine Hausnummer – 12. Ich freue mich schon auf den ersten Brief, der an diese Adresse geschickt wird (warscheinlich wird´s aber doch nur eine Rechnung sein…).

Wenn jetzt endlich alle Angebote fertig wären, wär das der nächste Schritt in Richtung Eigenheim. Aber das wird wohl noch ein paar Tage dauern – wir bleiben am Ball.

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